Der Trend geht zum handgefertigten Messer

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Selbstgemacht und handgefertigt: Die Menschen sehnen sich gerade in Zeiten der Massenware und Massenproduktion wieder nach dem Besonderen.

Sei es nach dem besonderen Kleidungsstück, das eben nicht jeder schon im Schrank hat.

Sei es nach dem Auto mit eigens ausgesuchten Extras.

Messer

Oder nach dem Messer in der Küche, das nicht nur als Werkzeug, sondern noch viel mehr als Statusobjekt taugt.

Bei letzterem kommen Schmieden und Manufakturen gerade recht, die mit Unikaten, Jahresmessern und Sondereditionen auf sich aufmerksam machen.

Dafür greifen qualitätsbewusste Kunden heute gerne auch einmal ein wenig tiefer in die Tasche.

Das Messerset en bloc kann sich jeder kaufen.

Bildquelle: Nesmuk Shop

 

Das ist Alltag, Normalität, nicht erwähnenswert

  • Wie wäre es aber einmal mit einem von Hand geschmiedeten Meisterwerk aus hunderten von Lagen aus Damast?
  • Mit einem Griff aus Edelholz oder Büffelhorn?
  • Mit einer silbernen Zwinge oder Verzierungen an Griff oder Klinge?
  • Mit den passenden Accessoires gleich dazu?

Dies macht etwas her.

Handgefertigte Messer stehen für die gewisse Individualität und Exklusivität, für die Liebe zum Detail und eine Leidenschaft bei der Fertigung, die sich bemerkbar macht.

Klassischerweise hat man immer noch den einzelnen Schmied vor Augen, der – eines Künstlers gleich – jeden Fertigungsschritt eben in mühevoller Detailarbeit vornimmt, bis am Ende das fertige Messer steht.

Vielleicht nach einigen Tagen, vielleicht aber auch erst nach einigen Wochen.

Diese romantische Vorstellung der Ursprünglichkeit des Messerschmiedens ist in der heutigen Zeit nur noch selten gegeben.

Jeder, der davon lebt, Messer zu verkaufen, kann es sich kaum leisten, nur ein oder zwei Exemplare im Monat anzufertigen.

Zudem ist die  Technologie und Automatisierung so weit fortgeschritten, dass natürlich auch letzte Schmied mit Hilfsmitteln arbeitet.

Aber vielleicht auch den Fortschritt nutzt, um seine Produkte gezielt zu verbessern und sich so immer mehr dem Ideal des perfekten Messers zu nähern.

 

Jede Medaille hat zwei Seiten

Und diejenigen, die aufschreien, dass heute nahezu keine Kochmesser mehr hundertprozentig manuell gefertigt werden – denn das hieße ja puristisch gedacht allein mit den Händen – kann dies bedauern, sollte aber auch die neuen Potenziale nicht außer Acht lassen.

Die Chance auf immer bessere Ergebnisse.

 

Schmiede oder Manufaktur: Viele Schritte zum optimalen Messer

Manufraktur Messer SchmiedeAuch hochwertigste Küchenmesser entstehen heutzutage, wenn sie gewerblich vertrieben werden, nicht mehr bei einem einzelnen Schmied, sondern in Manufakturen.

Hier finden arbeitsteilige Prozesse statt. Vom ersten Entwurf über das Feuerschweißen und Schmieden, das Härten und Schleifen bis zur Montage des Griffs verlangt ein exklusives Messer jede Menge Arbeitsschritte.

Gerade, wenn Präzision und Perfektion entstehen sollen, sind dies noch einmal ein paar mehr.

Sie entstehen nicht als Unikate, sondern vielfach als Messerserien und Editionen in regelmäßiger und kontinuierlicher Auflage.

Der Meisterschmied ist es aber letzten Endes, der den Produkten im Wortsinne „den letzten Schliff“ verpasst und jedes auf seine Weise einzigartig macht.

Jede Manufaktur bildet mit der Zeit bestimmte typische Elemente aus, wie eine bestimmte Formung der Klinge oder ein Fokus auf bestimmte Materialien.

Bei handgefertigten Messern soll es meist auch in Sachen Materialien etwas Besonderes sein. Jenseits von gängigem Hightech-Stahl entstehen so meist vor allem Exemplare aus feinem Damaststahl oder reinem Kohlenstoffstahl in echter Handarbeit.

Damit lassen sich einerseits besonders gut die außerordentlichen Potenziale der Stähle bei Schärfe und Härte herausarbeiten, andererseits auch deren einzigartige Ästhetik.

Die i-Tüpfelchen in der Messerherstellung sind darüber hinaus individuelle, ganz nach Kundenwunsch – und auf Bestellung – gefertigte Kochmesser.

Der ambitionierte Kunde möchte manchmal nicht nur ein handgefertigtes Messer kaufen, sondern sich speziell eines anfertigen lassen.

Ganz auf die eigenen Bedürfnisse des Schneidens zugeschnitten. Ganz auf etwaige Vorlieben beim Griffmaterial.

Ganz auf die Wünsche bei Klingenlänge und -breite.

Es gibt viele Wege, ein hochwertiges Messer sein Eigen nennen zu dürfen – der Blick auf handgefertigte Exemplare jenseits von Massenware ist dabei sicherlich nie verkehrt.

 

Übersicht der Informationsquellen:

  • Hier finden Sie hangefertigte Messer
  • Nesmuk Kochmesser – About.me
  • Exklusive Messer von Nesmuk: Jahresmesser
  • Informationen über hochwertige Messer bei Somsax.de
  • Exemplare aus feinem Damaststahl oder reinem Kohlenstoffstahl
  • Die Idee – das perfekte Messer: Das Pizzamesser von Hoyerinox.
  • Wo kann ich meine Messer verkaufen? [Archiv] – 3DCenter Forum

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