Zahnersatz: Günstig wie nie – oder doch nicht?

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ZahnersatzIst der Zahnersatz günstig überhaupt denkbar?

Allüberall vermeint man, Preissteigerungen zu spüren, die es in sich haben: Dass sich die Preisziffern an den Zapfsäulen deutscher Tankstellen gerne einmal ins Unermessliche schrauben, ist nichts Neues. Aber auch Lebensmittel, Tickets des öffentlichen Nahverkehrs, Strom, Gas und vieles mehr haben nicht nur durch die Umstellung auf den Euro, die immerhin schon ganze zehn Jahre her ist, kräftig angezogen.

Wohin man schaut, muss der Bürger also tiefer ins Portemonnaie greifen – und ausgerechnet in der Zahntechnik und Zahnmedizin soll das anders sein?

Ja und Nein zugleich.

Auf den ersten Blick sind die steigenden Kosten natürlich auch für Zahnbrücken, Kronen und erst recht Zahnimplantate mit Händen greifbar. Durch die Krankenkassen kommt ohnehin nur der sogenannte befundorientierte Regelsatz als fester Zuschuss zum Tragen.

Alles darüber hinaus bleibt am Patienten haften: vor allem natürlich hochwertige Sonderanfertigungen, Extrawünsche hinsichtlich der Materialien oder wenn es das Implantat statt der Zahnbrücke sein soll. Alles also, was jenseits der Standardlösungen zu liegen scheint, braucht eine stichhaltige zahnmedizinische Begründung oder wird nicht finanziert.

Zu Jahresbeginn 2012 ging die Meldung durch die Medien, dass die GOZ, die Abkürzung für Gebührenordnung der Zahnärzte, sich grundlegend ändere und natürlich die Zahnarzthonorare den aktuellen Bedingungen der Zahnmedizin angepasst würden. Für den Endverbraucher, sprich den Patienten heißt das nichts anderes als höhere Kosten.

Auch immer bessere Verfahren der Diagnose, immer bessere Materialien, immer hochtechnisiertere Eingriffe haben ihren Preis – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Von wegen also, dass Zahnersatz günstig sei?

 

Wie wird Zahnersatz günstig

Jedoch quasi im Gleichschritt zu den ganzen Teuerungen in der Dentalbranche haben sich zahlreiche Modelle entwickelt, wie dennoch ihre zukünftigen Zähne günstig werden.

Anreiz und Auslöser dafür war und ist natürlich der wachsende Bedarf, die Nachfrage der Patienten nach irgendwie gearteten Sparmöglichkeiten. Schon früh kristallisierten sich deshalb unterschiedliche Zweige des Sparen beim Zahnersatz heraus: die Zahnzusatzversicherung, der Dentaltourismus oder der Auslands Zahnersatz mit importierten Kronen, Brücken und Co.

Der Unterschied zu heute: Heutzutage sind diese Modelle weitaus ausgereifter, sie machen es günstig, aber ohne Risiko.

Zumindest ohne die Risiken von einst: schlechte Materialien, mangelnde Beratung, lange Lieferzeiten oder die viel beschworene, fehlende Qualität gehören der Vergangenheit an. Immer mehr Anbieter, Zahnlabore und Dentalunternehmen spezialisieren sich auf diesen Bereich, der Wettbewerb untereinander erhöht die Sparchancen für Patienten noch weiter.

Gute Aussichten also für günstige neue Zähne.

Jedenfalls waren trotz der ganzen Preissteigerungen die Voraussetzungen, den eigenen Zahnersatz sparsam und günstig zu halten, niemals so gut.
 

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